Dienstag, 3. April 2012
Montag, 2. April 2012
Liebeslied
»Für Dich würde ich eine Million Jahre warten, um Dich lieben zu können. Bis ans Ende dieser Zeit. Bis zur Ewigkeit wird unsre Liebe reichen, niemals endend wird sie die Grenzen der Unvergänglichkeit niederreißen und darüber hinaus den Horizont mit ihrer Großartigkeit verzieren. Ich weiß, dass wir unsterblich sind, unsre Liebe ist stärker als der Sog des Todes, größer als das Leben selber.« sang sie voller Inbrunst, bis sie in die Scheinwerfer des Geisterfahrers blickte.
Nachhilfe bei der Entbindung
Der Schweiß floss ihr übers Gesicht, die Zähne rieben sich aneinander auf und doch wollte der Kopf nicht zwischen ihren Beinen erscheinen. Der Arzt rückte seine Brille zurecht und kramte ein Bild aus seinem Kittel hervor. Sie bereute es, ihr Baby schon von Anfang an mit aufgeklärter Musik und Literatur beschallt zu haben.
Dillon - Thirteen Thirtyfive
Dieses Lied verdeutlicht umso mehr, warum es manchmal sehr gut ist, sich den Texten der gesungenen Liedern zu widmen, wenn sie denn nicht zeitgenössisch aus einsilbigen Ausrufen besteht, die Neugeborene im Kreissaal von sich geben. Denn bei diesem Werk handelt es sich um ein waschechtes Pädophilen-Liebeslied.
Sonntag, 1. April 2012
Eine positive LSD Geschichte
![]() |
| Gefunden auf und übersetzt von: Zenpencils |
Bill Hicks war eine US-Amerikanischer Humorist, der für seine kritischen Aussagen bezüglich Religion, Politik, Unterhaltung, Kommerz und Gesellschaft bekannt wurde.
Erinnerungen
Die Feder zieht über das Blatt und mit ihr die dunkle Hinterlassenschaft, welche sich zu Worten formt. Die Tinte glüht nur wenige Augenblicke in der welk gewordenen Sonne auf, ehe sie sich schließlich bindet und dem Papier übergibt.
Sie hebt den Stift und legt ihn abseits des Schreibblockes zur Ruhe. Mit tiefen Falten auf der Stirn streift ihr Blick über den Text, bis sie Schritte über den Teppich tapsen hört, denen ein stetiges Quietschen folgt. Sie schiebt den Stuhl zurück und schaut in die großen Augen ihrer Tochter, die mit ihrer schwarz-gelb gestreiften Holzente vor ihr steht. »Was machsten Du da?« fragt sie und versucht über den Rand des Schreibtisches zu lugen. »Ich versuche mich an einer Kurzgeschichte. Willst Du sie mal sehen?« Als sie nickt, hebt sie sie auf ihren Schoß und liest ihr von ihrem Text vor. »Warum schreibst Du immer so traurige Geschichten Mama?« erkundigt sie sich kurz darauf. Die Mutter hält einen Augenblick inne und antwortet: »Weißt Du, ich habe viele schlimme Dinge erlebt und all diese Erinnerungen daran sind noch in mir drinnen. Ich kann niemanden davon erzählen, weil ich Angst habe, dass es diesen Menschen weh tun könnte. Genauso wie es mir weh tun würde, sie weiter in mir zu lassen. Also stecke ich jede Erinnerung in eine Geschichte und befreie sie damit. Solange bis ich leer bin.« Sie nimmt das Weinglas von ihrem Tisch. »So leer wie dieses Glas und erst dann kann ich es mit neuem Saft füllen, ohne den Alten noch herauszuschmecken. Verstehst Du?« Sie überlegt eine Weile, bis sie ihren Kopf nach hinten neigt und erwartungsvoll fragt: »Wenn Du das Glas leer gemacht hast, kommst Du dann öfters mit mir spielen?« Die Mutter lächelt und streicht die Haare ihrer Tochter zurück und küsst ihre Stirn. »Wenn ich damit fertig bin, dann unternehmen wir zusammen eine große Abenteuerreise. Versprochen.«
Kurz nachdem sie mit einem Kichern von dem Schoß gesprungen ist und ihr quietschendes Spielzeug aus dem Zimmer gezogen hatte, rückte sie den Stuhl wieder wieder an den Tisch und benetzte die Feder ihres Stiftes mit dunkler Flüssigkeit.
Freitag, 30. März 2012
Hitch
Wenn jemand Alfred Hitchcock und seine cineastischen Werke mag oder gar wie ein nostalgischer Briefmarkensammler liebt, wird dieses Video vielleicht auch mögen oder lieben. Es ist ein Abschlussprojekt von einigen Studenten an der Fachhochschule Hannover und behandelt das 'ultimative Hitch Kochbuch', welches ein animiertes Buch über die Rezepte der Klassiker von Alfred Hitchcock darstellt.
Abonnieren
Posts (Atom)









